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Mieterstromversorgung mit BHKW und PV gestartet

Gut 100 Mietsparteien werden ab sofort in einem Münchner Mehrfamilienhaus mit Strom versorgt, der direkt im Gebäude erzeugt wird. Zweier Quellen wird sich hier bedient, nämlich eines Blockheizkraftwerks zu gemeinsamen Erzeugung von Wärme und Strom sowie einer Photovoltaik-Anlage zur Stromproduktion auf dem Gebäudedach. Die Stromversorgung der Mieter dieses weitgehend energieautonomen Gebäudes ist erheblich kostengünstiger als bei herkömmlicher Netzversorgung.

Die Mieterstromversorgung übernimmt der Ökoenergieversorger Polarstern. Das BFDE hat in dessen Auftrag das energiewirtschaftliche Konzept entwickelt und Polarstern zudem bei der Umsetzung unterstützt.

Damit eine so umfassende Mieterstromversorgung erfolgreich gestaltet werden kann, müssen

  • BHKW- und PV-Anlage optimal aufeinander abgestimmt sein,
  • die Anschlüsse ans öffentliche Netz anders als sonst gestaltet werden,
  • die verschiedenen Stromflüsse im Gebäude durch geeignete Zähler erfasst werden,
  • die stromwirtschaftlichen Prozesse im Hintergrund (Strombeschaffung, Netzbetrieb etc.) angepasst,
  • die korrekte Abrechnung der Stromlieferung unter Berücksichtigung der jeweiligen Nebenkostenbelastung der einzelnen Stromflüsse sowie den Vorgaben hinsichtlich zu erbringender Stromherkunftsnachweise sichergestellt sowie
  • die Schnittstellen zwischen den einzelnen Beteiligten (Gebäudeeigentümer, Anlagenbetreiber, Energieversorger, Mieter) abgestimmt werden.

Das BFDE hat die Partner des Münchner Projekts gezielt unterstützt, diese Aspekte zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen.

Eine Pressemitteilung ist hier nachzulesen.

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